Donnerstag, 23. Juni 2016

Viola Tricolor ( Teil 3)

Gleich als mein zweites Viola Tuch fertig war, hatte ich mir vorgenommen noch mal eines zu starten. Ich schwankte zwischen Blautönen (z. Bsp. Mittelteil in türkisblau, Ajourbordüre mittelblau, Zackenrand in dunkelblau) oder einem Verlaufsgarn mit einer größeren Lauflänge.

Nun hat es doch etwas gedauert bis das dritte Tuch auf die Nadeln kam. Erst als ich vor einiger Zeit über die Wollbonbon Garne gestolpert bin , kam die Überlegung wieder auf.

Gewählt habe ich ein dreifach gefachtes Garn, etwas dünner als die Sockenwolle. 
So hatte ich auch gleich einen Versuch mit einer anderen Garnqualität.



Der Knäuel hat eine Lauflänge von 750 m  (ca. 165 g), verstrickt habe ich davon allerdings nur knapp 430 m (94 g) .


Eine kleine Änderung ergab sich noch für die Abschlusskante am Hals. Vorher hatte ich das Mittelteil nach der elastischen Abkettmethode abgenadelt. Beim Spannen zeigte sich schnell, dass sich da der Rand ziemlich wellt, und irgendwie war er mir auch zu langweilig. 


Daher habe ich nun mit Pikot-Rand abgekettet, etwas mehr Arbeit aber lohnenswert:



Hier nun das fertige Ergebnis, Viola Tricolor die Dritte





Dieses leichte Schultertuch ist im Augenblick mein Favorit, obwohl mir das Tuch aus der Sockenwolle auch noch gut gefällt. Doch die Beerenfarben sind eher meins. ☺

Die Anleitung habe ich auch fertig. Trotz sorgfältiger Überprüfung kann ich nicht garantieren, dass sich nicht doch ein Fehlerteufelchen eingeschlichen hat. ☺
Ich habe zwar alles mehrmals  Korrekturgelesen, aber beim 3. Stricktest habe ich auch gemerkt, das viel Routine dabei war. Ob also meine verbalen Ausführungen auch verständlich für jedermann rüber kommen, kann ich nicht beurteilen.

Ein geeignetes Tuch für Anfänger ist es nicht. Grundkenntnisse über Ajourmusterstricken und verkürzte Reihen sind nötig.  Für die einzelnen Muster gibt es Charts, jeder Arbeitsschritt ist einzelnen beschrieben, wichtige Stellen sind enstprechend markiert.

Wer also Lust hat auch eine Viola Tricolor zu stricken, kann sich hier die Anleitung downloaden oder bei ravelry. Alle Anleitungen findet ihr auch in der Übersicht.

Über Rückmeldungen und Fotos freue ich mich. Fragen und Anregungen sind Willkommen. 

Viel Spaß mit Viola Tricolor und

liebe Grüße

Andrea
 .

Dienstag, 21. Juni 2016

Viola Tricolor ( Teil 2)

Aber komischerweise kam das Tuch an. Ich zeigte es meiner strickbewanderten Familie und die waren begeistert, selbst die Farbkombi gefiel.
Also durfte das Tuch bei mir bleiben.

Irgendwann äußerte meine Mutter den Wunsch nach eben solch einem Schultertuch, hier hatte ich es schon erwähnt, passendes Garn hatte ich dafür besorgt.
 Aber aus diesem Geschenk wurde nichts, denn ...
...die spärlichen Notizen ließen sich nicht rechtzeitig finden.

Ja, und als ich dann doch noch ganz glücklich über die Papierfetzen stolperte, hatte meine Mama beschlossen, das gleich mal selber auszuprobieren. Also habe ich mich hingesetzt, alles etwas detaillierter notiert und mit ihrer Hilfe und viel zählen das ganze etwas in Form gebracht.
Doch.... jetzt reichte der 100 g Knäuel nicht aus, irgendwo war ein Fehler und Mama musste für den  Zackenrand mit einer anderen Wolle kombinieren. (Leider habe ich davon keine Fotos).

Zwischendurch geriet es mal in Vergessenheit und erst Anfang 2015 konnte sie es fertigstellen.

Was für eine Aktion, und nach der Mühe viel zu schade um wieder in der Versenkung zu landen. 

Um zu testen, ob es mit den ausführlicheren Beschreibungen möglich war zum Wiederholungstäter zu werden☺, startete ich meine Viola Tricolor, die Zweite:






Die Ajourbordüre war breiter wie bei meinem ersten Versuch. 
Irgendwie hatte sich da der Fehlerteufel eingeschlichen, was der Grund für den größeren  Wollverbrauch war.

75 g Woll Butt Brunei für Mittelteil und 1. Ajourbordüre und 
50 g Opal Schafpatenwolle Heidi hatte ich hier mit Nadel Nr. 3,5  genadelt. 

So richtig fertig war die Anleitung aber immer noch nicht. 
Es ist halt ein Unterschied, ob ich das nur notiere oder als formatierte Textdatei mit Strickmuster  abspeichern möchte.

Mamas Erkrankung kam dazwischen und mir fehlte für die Ausarbeitung schlichtweg die Ruhe.

Einfachere Strickdinge gingen mir da besser von der Hand.


So wurde aus den Wollresten noch ein Paar Stashbuster-Socken.

Weiter geht es am Donnerstag mit Bilder von Viola Tricolor, die Dritte. ☺

Bis dahin ist sie hoffentlich gebadet und in Form gebracht.


Liebe Grüße

Andrea




Montag, 20. Juni 2016

Viola Tricolor ( Teil 1)


...eine Projekt-Entstehungsgeschichte....

Alles begann 2011, als ich meine Lust zum Stricken wiederentdeckte und immer häufiger zur Strick- als zur Nähnadel griff. Direkt im Sparpaket kaufte ich mir Sockenwolle. 
Ein bisschen Vorrat musste ja sein, augenzwinker.

Die Idee für ein Tuch spukte schon länger in meinem Kopf, wusste aber nicht so recht, ob ich so eine Eigenkreation hinbekomme. 
Daher fiel meine Wollwahl auf einen ungeliebten Knäuel aus eben diesem Garnpaket.
Da war ja nicht viel zu verderben, und ich hätte auch keine große Gewissenbisse bekommen,wenn es in der Tonne gelandet wäre. Aber der Versuch glückte: 

Viola Tricolor


von 2011.

Hier hatte ich damals darüber geschrieben.

Da ich damit ja nicht in Produktion gehen wollte,  hatte ich mir nur ganz dürftige Projektnotizen gemacht. Keine detaillierten Maschenangaben, Größe des Mittelteils, Maschenzahl für Randbordüre wofür sollte ich das nochmal brauchen? Nur das Ajourmuster hatte ich mir aufgezeichnet. 

Es war ja nur ein Versuch, eine einmalige Sache.
 Selbst die Wolle gefiel mir noch nicht mal richtig.
Orange -rot violett war nicht gerade meine Traum-Kombi. 

Das wäre es normalerweise gewesen, aber.......

....es kam anders ☺☺☺

Mehr darüber morgen, bis dahin 


Liebe Grüße

Andrea



Donnerstag, 16. Juni 2016

Die letzten beiden Mai-Projekte

....will ich noch zeigen.

Lange standen Petzi-Socken auf meiner Wunschliste. Gelesen hatte ich davon in einer ravelry Gruppe, da fängt man sich einfach die meisten Strickviren, seufz.

Eine gute Gelegenheit Sockenwollreste abzubauen, denn man strickt gleichtzeitig mit drei Garnen. 
Sie sitzen mir perfekt am Fuß. Trotzdem werde ich die nächsten etwas lockerer stricken (Nadel  4,5), damit ich noch ein paar dünne Strümpfe darunter tragen kann. 
Die Petzi -Socken sollen nur noch ein paar Sockenstopper auf die Sohle bekommen. ☺



Nun sammel ich Reste für die nächsten Petzis.

Für den Satta-Jahres-KAL hatte ich im Mai die Waldläufer gestrickt, aus einem Opal - Knäuel,
Serie Sweet & Spicy, Farbe Kiwi)


Erst hatte ich mit einem 6-fach Garn angeschlagen, aber das wurde mir doch zu weit. 
Mit dem 4-fach Garn sitzen sie perfekt.
Leider kommt das schöne Muster nicht so gut rüber.
Da hätte ich vielleicht doch eher auf ein weniger musterndes Garn ausweichen sollen.

Natürlich ist auch im Juni so einiges auf den Nadeln, unter anderem habe ich nochmal einen Teststrick für meine Anleitung Viola Tricolor angefangen. 


Bin gespannt wann ich die Anleitung jemals fertig bringe. ☺
Es strickt sich einfacher als das ganze noch in Worte zu fassen.
Aber immerhin habe ich nun schon am Mittelteil die erste Ajourbordüre und sogar schon einen Teil vom Zackenrand (allerdings ohne Foto)

Liebe Grüße

Andrea


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Dienstag, 7. Juni 2016

Neues Socken-Reste-Projekt fertig

 Alle Neune habe ich das Projekt genannt und diente mal wieder zum Abbau der Reste in der Sockenwollkiste.

Alle Neune, weil sich alle neun Reihen der Mustersatz verschiebt und die Farbpartie wechselt.


Das Muster selbst ist ein traditionelles Rechts-Links Muster, gestrickt habe ich mit drei Resten von bis zu 32 g . Den genauen Materialverbrauch habe ich in der Anleitung vermerkt, obwohl das eher ein Socken-Rezept ist, denn auf eine Erklärung von Ferse und Spitze habe ich verzichtet.

Ich denke, wer mit Resten arbeitet hat schon einige Sockenstrick-Erfahrung. ☺

Die türkis- bunten Socken sind in Größe 41 ( Anschlag 70 Maschen) genadelt, 
die grün-gestreiften in Größe 37/38 (Anschlag 60 Maschen)

Das Muster braucht einen Maschen-Anschlag der durch 10 teilbar ist. Wer für den Schaft eine andere Größe benötigt muss dies evtl. anpassen oder mit einer anderen Nadelstärke arbeiten.

Wer also noch ein Rezept braucht um Sockenwollreste zu verarbeiten, darf sich die Anleitung gerne abspeichern.
Ihr findet es bei den Anleitungen in Größe M und L oder bei ravelry.

Ursprünglich hatte ich die grünen Socken für den Farben-KAL bei ravelry gestrickt, dann wollte ich aber auch die größere Variante ausprobieren. 
Das macht einen Unterschied im Verbrauch von fast 15 g . 

Kunterbunt könnte ich sie mir auch gut vorstellen.
 Aber nun muss ich erst mal wieder Reste sammeln. 

Liebe Grüße

Andrea


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Froh und Kreativ