Samstag, 30. November 2013

Ach ja, der Engel

... der musste wirklich lange ausharren, bevor er sich jetzt zur Weihnachtsdeko gesellen durfte.
Lange Jahre fristete er ein trübes Dasein in meiner Projekttasche.
 Das Geschäft, wo ich die Komplettpackung kaufte, gibt es schon gar nicht mehr.
Er geriet in Vergessenheit. 

Bei einer meiner Räumaktionen fiel er mir sozusagen vor die Füße. 
Diese Aufforderung konnte ich nicht so vorbeigehen lassen und seht........

........ nun ist er fertig!☺



Ach ja, der Engel....

Donnerstag, 28. November 2013

Er musste weichen.....

.... mein Kalenderquilt, der lange Zeit unser Treppenhaus geziert hat.
Genäht hatte ich ihn vor etlichen Jahren nach einer Vorlage von Debbie Mumm.



Doch nun brauchte ich Platz für den Bargello "Höhen und Tiefen", der sich endlich über die Fertigstellung freuen durfte. 


Da ich noch mal Stoffe nachkaufen musste, hatte es länger gedauert als ursprünglich geplant, so dass mein Mann dieses "Geburtstagsgeschenk" mit einiger Verspätung überreicht bekam, was seiner Freude allerdings keinen Abbruch tat. ☺



Nun hängt der Bargello direkt gegenüber von meinem "Hundertwasser-Quilt" und leuchtet farbenfroh mit diesem um die Wette.

Für den Kalenderquilt muss ich ein neues Plätzchen suchen, oder aber er legt mal eine schonende Schrankpause ein, mal sehen. 


Freitag, 22. November 2013

Alles Neon

Beim letzten Discounterbesuch wanderten doch ganz unauffällig zwei Knäuelchen Neonwolle in meinen Einkaufswagen. Weiß gar nicht, wie das passieren konnte. ☺


Jedenfalls durften sie nicht so ungenutzt herumliegen, und deshalb sind daraus schon einmal eine Wurmmütze und zwei Möbiusloops entstanden. 


Da sie für ein Kind im Alter von 8-10 Jahren gedacht sind, habe ich die Loops nicht ganz so breit gestrickt. 


Das  Restgarn meiner Hypernova hat noch für einen kleinen Drachenschwanz gereicht.




Donnerstag, 21. November 2013

Weihnachtliches aus der Küche

Weihnachten naht nun mit großen Schritten und so sind bei mir in der Weihnachtsküche die ersten Geschenke entstanden.




Da wir dieses Jahr viele Äpfel ernten konnten, die leider aber keine Lageräpfel sind, habe ich einen guten Teil entsaftet oder zu Marmelade verkocht.

Sehr lecker schmeckt uns die

  Bratapfelmarmelade

ca. 1600 g Äpfel, (entkernt, geschält und klein geschnitten) 
150 g gehobelte Mandeln 
2 Teel. Zimt
4 Teel.Saft einer unbehandelten Zitrone
150 g Rosinen, über Nacht in 54% igem  Rum einlegen, so dass sie leicht davon bedeckt sind.
1000g Gelierzucker  1:1

Äpfel waschen und mit etwas Wasser andünsten. In der Zwischenzeit die Mandeln in einer Pfanne leicht rösten. 
Mandeln, Rosinen, Rum, Zitronensaft, Zimt und Gelierzucker zu den Äfel geben, gut durchrühren und alles 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Anschließend heiß in Gläser füllen und verschließen.
Wer keine Apfelstückchen mag, kann vorher die Apfelmasse mit dem Mixstab pürieren.

Als kleines Mitbringsel z. Bsp. zum Adventskaffee habe ich die Gläser noch mit weihnachtlichem Stoff bezogen.

Auch Holunder gab es jede Menge. Es reichte für viele Gläser Gelee und 

Holunderlikör aus Saft:

750 ml Holundersaft
1 Vanillestange
250 g Zucker 
1 Flasche Rum 54% (0,7 l)

Saft, Zucker und Vanillestange kurz aufkochen, abkühlen lassen und mit dem Rum vermischen. Den Likör in Flaschen abfüllen (gibt bei mir 2 1-Liter Weckflaschen) , Vanillestange halbieren und dazugeben. Das Ganze nun 4 Wochen ziehen lassen. Anschließend die Vanillestange herausnehmen und umfüllen.

Viel Freude beim Ausprobieren. ☺


Mittwoch, 20. November 2013

Momente der Ruhe


Macht es wie Kiara, gönnt euch mal einen ruhigen Moment.
(Obwohl das bei ihr schon viele Momente sind, lach)

Mittwoch, 13. November 2013

Dienstag, 12. November 2013

Allerlei

Ein bisschen dies, ein bisschen das, gibt´s heute hier zu sehen.

Angefangen hatte ich diesen Pullover bereits im April. Doch mit den steigenden Temperaturen sank meine Strickbereitschaft an diesem Teil.

Die Wolle ist eine Schurwoll/Polyacrylmischung und irgendwie klebte die immer mehr an meinen Händen. 


Aber nun endlich durfte mein Sohn sich über das fertige Stück freuen. Und weil noch genug Wolle übrig blieb, gab es noch eine passende Mütze.



Dann habe ich mich am Wochenende den Quitten erbarmt. ☺
Nach einer kurzen Lagerzeit im Keller, dadurch waren sie nicht mehr ganz so hart,  wurden sie erst entsaftet und dann zu Gelee verarbeitet.


Hier seht ihr den kläglichen Rest, die anderen Gläser wurden schon alle verschenkt.

Rezept:  1250 ml Fruchtsaft auf 500 g Gelierzucker 3:1



Einen Loop gab es noch zwischendurch ganz auf die Schnelle. Gestrickt mit Nadelstärke 10, war er an einem Nachmittag fertig. Verbraucht habe ich drei Knäuel Lana Grossa Cucito.




Seht mal was ich noch beim Rundgang durch den Garten entdeckt habe:
Meine Kletterrose Crown Princess Margareta trägt doch tatsächlich noch eine wunderschöne Blüte.
Sie ist erst dieses Jahr im Garten eingezogen und anscheinend fühlt sie sich wohl. 



Montag, 11. November 2013

Gestrickt und gelesen

Hin und wieder muss ich zwischendurch mal Resteabbau betreiben ☺, damit die Restekiste nicht überquillt. 

Die letzten Gramm von dieser ursprünglichen Färbung ergaben noch ein Paar Kindersocken in Größe 24.




Nach der Lese-Sommer-Pause, habe ich mir wieder  meinen Vorrat vorgenommen.
Ein Fach in der Bücherwand ist immer reserviert für "Lesefutter", Bücher, die ich gekauft habe, geschenkt bekam oder geliehen (meine Mutter und meine Schwester und ich tauschen uns da öfters aus) und die noch darauf warten gelesen zu werden.

Dieses Buch wanderte in meine Einkaufstasche, weil ich Titel und Kurzinhalt originell fand und ich ein Faible für Irland habe.


Ein sehr kurzweiliger Reisebericht, der hält was das Titelfoto schon verspricht:

Tony Hawks macht sich auf Grund einer Wette mit einem Kühlschrank auf Irland zu bereisen. Was er alles  auf dieser Reise erlebt, schildert er mit Augenzwinkern und viel Humor. 

Mir hat diese etwas andere Urlaubsreise jedenfalls sehr viel Lesefreude bereitet, obwohl ich mir einen anderen Reisebegleiter wählen würde. ☺
Aber, die ungewöhnlichsten Reiseerlebnisse erfährt man wohl eher, wenn der Partner ein Kühlschrank ist.


Freitag, 8. November 2013

Die sommerlichen Tage......

sind ja vorbei, der Herbst stürmt ums Haus und der November zeigt sich bei uns von seiner regnerischen Seite.

Da musste mal etwas Farbe her, wenn auch nur vorübergehend.

 Iris und Akelei sind hier eine wolltechnische Symbiose eingegangen. ☺


Im Sommer erfreuten sie mich und meine Mutter im Garten. 
Nun macht sich die Farbkombi gut auf einem Strang Sockenwolle.

Nur kurz blieb er bei mir, gerade nur solange bis er getrocknet war.
Jetzt bringt er meiner Mama den Sommer zurück, die sich sehr darüber gefreut hat und schon ein Tuch dafür in Planung hat.


Donnerstag, 7. November 2013

Erinnerungen...

Dieses chice Hütchen ist nicht für mich. ☺

Es ist das neue Outfit für Toilettenpapierrollen (was für ein Wort), die so dekorativ auf Ersatz im Bad stehen.



Vor vielen Jahren hatte ich dieses


 von meiner Oma geschenkt bekommen.

Nun wurde es Zeit für ein Neues, denn der Filz macht sich so langsam breit, trotz vorsichtigem Waschen.


Obwohl meine Oma im Alter fast blind war, war Häkeln und Stricken ihr Zeitvertreib.
Dabei "hörte" sie Fernsehen. Meist irgendeine Volksmusiksendung, denn die Bilder konnte sie nicht erkennen.
Aus diesem Grunde fand ich es immer erstaunlich, wie sie trotz dieser Einschränkung solche Werke zaubern konnte.
So habe ich von ihr eine Reihe von Häkel- und Strickobjekten geerbt, die ich auch in Ehren halte.
 Sie erinnern mich an eine wundervolle Zeit mit ihr, einer großartigen Frau, die in den Wirren der Kriegsjahre ihren "Mann" gestanden hat.

Emanzipation war für sie kein Thema, in diesem Punkt war sie ihrer Zeit weit voraus. Selbstständig, aus der Not heraus geworden, denn mein Opa war im Krieg und später in Gefangenschaft, musste sie sich um zwei kleine Kinder und ein kleines Lebensmittelgeschäft kümmern. Als "alleinstehende" Frau in dieser Zeit nicht einfach. Immer wieder gab es auch krankheitsmäßige Tiefschläge, Operationen, lange Krankenhausaufenthalte.
Doch sie war eine Frau mit viel Humor und Willenskraft und modernen Ansichten, die auch im hohen Alter sich das Verständnis für die jüngere Generation bewahrt hatte.

Ich denke an sie oft mit Herzlichkeit und einem Lachen im Gesicht zurück.


Mittwoch, 6. November 2013

Momente der Ruhe


Genießt die letzten Sonnenstrahlen und macht es euch schön, so wie diese kleine Eidechse.


Montag, 4. November 2013

Kurioses

Was man nicht so alles an Kuriositäten auf einem Spaziergang sehen kann:

Der Schuh fand sich am Wegesrand. Da ist dann wohl jemand einbeinig weitergehüpft. ☺


 Den kleinen Waldbewohnern bietet er nun ein zu Hause, und auch die Moose scheinen sich auf ihm wohl zu fühlen.


Eine kleine Stärkung (im wahrsten Sinne des Wortes, sind ja nur kleine Fläschchen)
 brauchten die Wanderer, die hier eine Rast einlegten.


Doch wahrscheinlich waren sie so geschafft, das die Fläschchen nicht mehr den Weg in den Rucksack fanden. 
Ganz dekorativ zieren sie nun den Holzstapel, der noch auf den Abtransport wartet.

"Sicher ist sicher", denkt der Baum, der seine Wurzel wie einen Arm fest um sich schlingt.


So verwurzelt steht er in den Rheinanlagen und trotzt Wind und Wetter.


Ja, und ganz originell fand ich dieses in Stein gemeißelte Verbotsschild,


gesehen an der Ahr. Die Frage ist nur, ob der Hund diese Zeichensprache auch versteht. :-)
Na ja, wenn nicht kann er ja Herrchen oder Frauchen fragen. ☺


So, das war mein kurioser Spaziergang, habt eine schöne Woche und