Freitag, 29. April 2011

Lesepause

Das bisher schöne Wetter lockte mich immer wieder mal in den Garten, denn die Wildkräuter (Unkraut gibt es ja keines) haben ihren Einzug gehalten.  Ja, sie sind äußerst hartnäckig und trotzen allen Extremen. Während  Blumen und Bäume nach Wasser lechzen, scheint die frühe Trockenheit
den "Wildkräutern" eher gut zu tun.
Naja, aber zwischen Jäten und Hacken braucht es doch mal eine Pause. Und so habe ich in den letzten Tagen nicht nur "genadelt" sondern auch mal wieder gelesen.

Bei mir verläuft es hobbymäßig immer in Phasen, es gibt die...Nähphase, Häkelphase, Strickphase....und im Augenblick die Lesephase.
Mit diesen beiden Werken habe ich mir ein paar vergnügliche Momente gegönnt.


 Wer Spaß an einer satirischen "Biographie" über zwei der bedeutensten Naturwissenschaftlern findet, der wird mit dem Buch " Die Vermessung der Welt" auf seine Kosten kommen. Die Lebensgeschichte von Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt erzählt Daniel Kehlmann auf witzige, bissige und karikaturistische Weise.
Natürlich wird manches überzeichnet dargestellt, spannend ist es wohl kaum zu nennen. Es ist halt einfach der gelungeneVersuch, das Leben zweier Exzentriker in unterhaltendem Stil den Lesern näher zu bringen.
Mir hat es sehr gefallen.


Herzerfrischend fand ich auch diese drei Bücher von Erma Bombeck. Sicher sie sind nicht mehr neuesten Datums und im Handel wohl nur noch über Antiquariate zu bekommen. Dieses habe ich in unserer Stadtbücherei geliehen.
 Die "Leiden" einer Mutter und Ehefrau so köstlich geschildert, entlockte mir oft ein lautes Lachen. Und in  vielen Situationen konnte ich mich wiederfinden.Irgendwie ist es doch überall gleich.
Dieses Buch habe ich mit jeder Zeile genossen. Es machte einfach gute Laue.


Sonntag, 24. April 2011

Österliche BUGA Grüße

Bei schönstem Sonnenschein waren wir bereits vor ein paar Tagen auf der Bundesgartenschau in Koblenz.

  Da wir die Umbaumaßnahmen ja hautnah miterlebt haben, immer nur die riesigen Erdbewegungen sahen, waren wir natürlich schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

Und es ist ...........................

beeindruckend schön.

Hier nur ein paar Eindrücke:











Ein toller Blick auf das Deutsche Eck bot sich uns bei der Überquerung des Rheins mit der Seilbahn.


Viele Mitmachaktionen machten das Erkunden noch interessanter. Unser Jüngster hat natürlich den Großteil der Zeit auf den Spielplätzen verbracht, besonders der Wasserspielplatz am Moselufer hatte es ihm angetan.

Wer die Möglichkeit hat, sollte auf alle Fälle mal einen Tag auf der BUGA verbringen. Es lohnt sich. 
Euch allen wünsche ich noch ein sonniges Osterfest.

Dienstag, 19. April 2011

Nachschub

Wunderschöner Wollnachschub habe ich die Tage bereits von Hilda bekommen.

Den Zauberball habe ich schon über die Hälfte verstrickt. Daraus wird ein Schultertuch mit Lochmusterspitze, welches schon länger auf meiner Wunschliste steht.


Auch die Strangwolle hatte es mir angetan.  Der orangefarbene Strang ist Admiral Bambus Seide "Sonne" und der andere heißt Stroh von gestern aus der Edition Tausendschön. Alle Garne sind von Schoppel Wolle. Ja, ich weiß, Wolle und Stoffe hätte ich genug. Mal mindestens 150 müsste ich werden um alles was mir gefällt zu machen, doch ich musste sie einfach haben.


Für Socken aus diesem Buch habe ich sie vorgesehen, obwohl da so viele schöne Modelle gezeigt werden, dass ich bestimmt noch öfters in "Versuchung" komme.:-)


So und für Tiger, Janine und Co hier nun einmal mein
"Kopfmodell".



Zwar ohne Pullover, dafür aber mit Schultertuch, welches ich euch aber noch extra zeigen werde.:-)
Oder hattet ihr was anderes gemeint, grübel....

Montag, 18. April 2011

Festlich ....

wird es zum Abschluss nun. Für besondere Anlässe hatte ich ihn gedacht, ja....
Gestrickt habe ich ihn aus langhaariger 100% iger Angorawolle mit kleinem Ajourmuster und goldenen Blumen, aber..............


tragen kann ich ihn nicht, seufz, weil er einfach viel zu warm hält. Üblicherweise sind auch im Winter in heutigen Zeiten die Räume gut geheizt, und das ist dann einfach zuviel des Guten und.....

glaubt mir es geht nur, wenn der liebe Göga nicht gerade einen dunklen Anzug trägt. Irgendwie wurden die weißen Haare davon richtig angezogen. Er sah aus als wäre ihm ein Fell gewachsen. Beim Abbürsten gab es einen richtigen Wollknäuel.

Ach ja, einen kleinen Tipp habe ich noch: vor dem Tragen kann man einen Angorapulli für einige Minuten in die Kühltruhe legen, dann richten sich die Haare schön auf und sehen nicht so verflaust aus.

So, das war es mit meiner Pulloverparade. :-)

Bleibt noch zu klären, wo ich die alle lagere. Ich bin ganz bescheiden: Zusammengelegt passen sie alle in "eines" meiner einen Meter breiten Schrankfächer .

Sonntag, 17. April 2011

Es neigt sich dem Ende...

So langsam geht meine Pulloverparade zu Ende. Einen zeige ich Euch morgen noch. Doch von den Sommerpullis ist dies nun der letzte.


Gestrickt nach einer Vorlage aus der Zeitschrift "Sandra" aus 100% Baumwolle im Rechts-Links Design,
entstand dieses lachsfarbene Modell.

Er gehört auch mit zu meinen Favoriten und trägt sich sehr angenehm.

Samstag, 16. April 2011

Dieses schöne Scrapbook....

...bekam ich schon vor einigen Tagen geschenkt. Eine liebe Freundin hat mich damit total überrascht.
Ihre Handarbeiten und auch ihr Srapbook - Hobby zeichnen sich durch viel Liebe zum Detail aus.







Und weil es mir soviel Freude bereitet, zeige ich es euch endlich hier. Gelungen, oder nicht?


Gelöchert

Ja, ihr seht Lochmuster stricke ich gerne. Hier seht ihr mal wieder einen sommerlichen Pulli in smaragd.



Ebensfalls aus 100% Baumwollgarn, gestrickt mir Nadelstärke 4, ging es richtig flott.

So, und jetzt muss ich doch mal was gestehen.... Obwohl ich ja gerne stricke und auch nähe, vermeide ich wo immer es geht meine Pullover auch selbst zusammenzunähen. Da habe ich nämlich eine ganz liiiebe Mama, die ihr Kind gut kennt und sich dann immer anbietet, ob sie dass übernehmen soll. Wie kann ich denn da nein sagen....

Also bis auf wenige Ausnahmen, hat meine Mama alle die guten Stücke für mich zusammengenäht und deshalb sind sie auch alle etwas Besonderes für mich.

Freitag, 15. April 2011

Lachsfarben

präsentiert sich dieser Pullover aus Baumwoll-Flamé.

Es war das Titelmodell aus einem früheren Junghanskatalog. Der hatte es mir direkt angetan und er war schnell gestrickt, da mit doppeltem Faden gearbeitet wurde.


Donnerstag, 14. April 2011

Einfach nur angenehm...

trägt sich dieser Sommerpullover aus Leinenmischgarn und Angora.


Wie ihr sehen könnt, habe ich ihn oft angehabt. Ich zeige ihn nochmal, bevor er wohl ausgemustert wird. Er hat im Laufe der Zeit etwas die "Fassung" verloren. Mittlerweile sieht er aus wie ein Sack. Schade. Ob das an der Leinenqualität lag, oder ob ich  mit einer dünneren Nadel hätte stricken sollen?


Mittwoch, 13. April 2011

Zartgelb....

aus Baumwoll- und Angoragarn, gestrickt mit Zopfmuster und Rechts-Links Quadraten, kommt dieses Modell daher.






Dienstag, 12. April 2011

Es wird sommerlich

Dieser Pullunder ist aus Baumwoll-Bändchengarn entstanden, gestrickt mit Nadelstärke 5.


Der Tragekomfort läßt nur etwas zu wünschen übrig, er ist etwas steif und schwer. Ob ich solches Garn nochmal verstricken würde? Wohl eher nicht. Wie es allerdings mit Viscosebändchen ist, weiß ich nicht. Das könnte leichter sein.

Montag, 11. April 2011

Sonntagnachmittag

So, damit ihr nicht denkt, ich speise euch hier mit alten Werken der vergangenen Jahre ab :-), gibt es hier einen kleinen Ausblick auf mein gegenwärtiges Strickprojekt.

Bei schönstem Sonnenschein habe ich mir gestern eine kleine Sonntagspause gegönnt. Ich arbeitete an einem Schultertuch und überlegte, was ich aus meinem kleinen Wollvorrat außer Socken noch stricken könnte. Aber da noch ein paar schöne Projekte für Tücher und Schals auf meiner "To-do-Liste" stehen, wird es wohl eher wieder etwas in dieser Richtung.


Die Sonne musste ich auch nicht alleine genießen. Unsere beiden Katzendamen haben mir Gesellschaft geleistet. Während Athene eher den Garten erkundetet und sich bei der Froschjagd versuchte,


hielt Kiara nichts von solchen Aktivitäten. Sie bevorzugte ein verstecktes Plätzchen unter dem Thujabaum.


Beide Katzen sind immer in der Nähe, wenn ich im Garten bin. Wer ist auch schon gerne alleine?

So, und nach dieser kleinen Pause ging es in ein nachmittägliches superschönes Konzert, in dem mein Mann und mein ältester Sohn (neuerdings) mitgesungen haben. Es war einfach nur toll. Obwohl ich mit mir kämpfen musste hinzugehen, (die Sonne, der Garten und die Wolle waren eine echte Versuchung), war ich froh, da gewesen zu sein. Es war Erholung für die Seele. Untermalt wurden die gesanglichen modernen Werke durch meditative Texte und Bilder. Und für einen guten Zweck war es auch, die Spenden gehen an die Erdbebenopfer in Japan.

Gemixt, diesmal in grün und blau


Eine wärmere Variante entstand hier aus Angorawolle, Baumwolle, Viscosegarn und Schurwolle.

Frieren muss ich wahrlich nicht darin. :-)

Sonntag, 10. April 2011

Jetzt wird es orientalisch....

So, hier zeige ich euch mal meinen Lieblingspulli aus jungen Jahren. :-)

Das gute Stück ist schon über 20 Jahre alt. Obwohl ich ihn nicht mehr trage, irgendwie bin ich den Verträumtheiten wohl entwachsen, kann ich mich nicht von ihm trennen.

Er ist wie neu, keine Mottenlöcher, keine brüchige Wolle. Ab und zu wird er mal ausgepackt und gestreichelt, ja und auch noch mal anprobiert. Passt noch.



Gestrickt habe ich ihn damals nach einer Anleitung aus der Zeitschrift "Gaby", (ich weiß gar nicht ob es die noch gibt).


Kid Mohair Wolle und goldenes Metallicbeilaufgarn wurden zusammen gestrickt, für die orientlischen Gebäude wurde Lurexgarn verwendet.


 Der Baum hier rechts ist aufgestickt.Die Gebäude wurden mit Rückstich nochmals umstickt.


Ein Netzausschnitt am Rücken sorgt für einen extra "Hingucker".

Er war damals mein erstes richtig aufwendiges Strickwerk. Die Wolle war schon für damalige Verhältnisse  teuer ,und ich musste erst mehrere Monate mein Taschengeld sparen um sie kaufen zu können. Einen Rest hat mir dann meine Mama noch draufgelegt. So großzügig wie heute wurde es mit dem Taschengeld damals nicht gehandhabt. Und wenn ich so darüber nachdenke, es hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil!