Dienstag, 30. November 2010

Die Post war da.....

und brachte schöne Dinge. Zauberhafte Geschenkanhänger aus dem Zaubergarten, liebevoll verpackt in einer schönen Papiertüte, brachte mir der Postbote bereits gestern. Eigentlich sollten sie die Weihnachtsgeschenke zieren, aber sie sind soooo schön, da würde ich sie am liebsten alle behalten.
 Aber eine absolute tolle Überraschung kam heute von meinem lieben Tigerlein.


Dieser schöne tigermäßigen Nikolaus flatterte mir heute ins Haus und sorgte für freudige Stimmung.  Die Überraschung ist dir gelungen. Lieber Tiger vielen Dank.
Nun hat sie ihren Platz an meinem Kartenhalter gefunden, wo sie für uns alle ein Augenschmaus ist.

Liebe Grüße
Andrea

Und morgen gibt es hier ein Rezept für Mozartkugeln. Muss sie nur noch mit Schokoladenglasur überziehen.

Sonntag, 28. November 2010

Eine schöne Adventszeit

Wie schön, draußen ist alles weiß verschneit, ganz passend um die Adventszeit zu beginnen.
Und auch unser Schneemännerkranz hat wieder seinen alten Stammplatz eingenommen.

Diese fünf lustigen Gesellen begrüßen nun den Eintretenden bereits im Flur und brauchen auch eine Warmwetterfront nicht zu fürchten. Sie sind aus Stoff, warmverpackt mit Strickmützen und Schals, verziert mit Knöpfen und Sternen aus Fimo. Auch die Nasen sind aus Fimo geformt, am unteren Rand ist  Dschungelgras aufgesteckt.

Eine schöne Adventszeit wünscht Euch allen

Andrea


P.S. : Die Anleitung dazu ist von Sweet Dreams

Freitag, 26. November 2010

Gefüllte Pomander

Diesen kleinen Mini-Pomander, gefüllt mit einer Kugel Ferrero Rocher, bekam ich im letzten Jahr geschenkt.  

Die Idee fand ich so nett, dass ich solche Beutelchen immer mal als Mitbringsel genäht habe. Gefüllt, wie hier mit Mon cheri, oder Raffaellos oder...... Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.


Die Beutelchen sind ruck-zuck genäht und in allen Größen schön. 
Auch als Duft-Pomander kann man sie einsetzen.


Der große Beutel ist mit Lavendel gefüllt und verbreitet im Schlafzimmer einen wunderbaren Duft. In dem mittleren ist eine Weihnachtsgewürzmischung mit Sternanis, Nelken und Zimt.

Beim Stöbern im Bloggerland habe ich hier eine sehr schöne Anleitung gefunden.

Vielleicht braucht ja noch jemand eine hübsche Verpackung für ein Geschenk.
Liebe Grüße

Andrea

Donnerstag, 25. November 2010

Mug Rug und Flohmarkt

Mein erstes Mug Rug ist fertig. Passend zu meinem geliebten Bunslauer Porzellan habe ich es aus Mini-Bullseye-Blöcken gearbeitet.

Jetzt schmeckt der Tee gleich nochmal so gut.

Die kleinen "Becherteppiche" machen richtig Spaß, und so werde ich auch noch für meine anderen beiden Lieblingstassen welche nähen.

Auf meinem Flohmarktblog habe ich wieder Neues eingestellt:, insbesondere Bastelmaterial und dazugehörige Bastelbücher


Liebe Grüße

Andrea

Mittwoch, 24. November 2010

Getauscht

Seht mal was für schöne Überraschungspost heute bei mir ankam. Diese wunderhübschen Sachen habe ich  von Janine bekommen als Tausch gegen  Bastelbücher.

Nicht nur vier superschöne Karten, die in Natura noch viel besser aussehen, sondern auch nostalgische Papieranhänger, einen gefilzten Anhänger und einen ihrer duftenden Seifenhänger. Ich bin ganz beglückt und freue mich sehr.

So, dass wollte ich Euch noch schnell zeigen, bevor ich nun ins Reich der Träume entschwinde,.....

Eine gute Nacht wünscht Euch

Andrea

Dienstag, 23. November 2010

Anitquariat

Gefunden habe ich es nicht, nein, ich wusste schon, wo ich diese kleine Kostbarkeit aufbewahrte. Doch als wir letztens die Rede von alten Rezepten hatten, kam es mir wieder in den Sinn: Das Rezeptbuch einer Ur-Urgroßmutter, handgeschrieben mit vielen edlen Rezepten.


Anfang 1890 fing sie an die Rezepte fein säuberlich noch in Sütterlinschrift einzutragen.Über 10 Jahre sammelte sie für die damalige Zeit erlesene Rezepte. So finden sich darin z. Bsp. Königinnen Suppe, Probates Recept für  die Zubereitung von Aal, Italienischer Salat, Erdbeer Krem,  Trüffeltorte, Vanillepudding und gefüllter Pfannkuchen mit Ananas. 


Nun sitze ich hier mit Leselupe und versuche so gut ich kann mal das ein oder andere Rezept zu entziffern. Rechtschreibung und Sprachstil haben sich sehr geändert, und Sütterlin beherrsche ich auch nicht so gut. Zum Glück kann ich auf die Hilfe meiner Mutter zählen.
Und wenn wir ein Rezept übersetzt haben, dann stelle ich es hier mal zum Nachkochen ein.

Ganz liebe Grüße

Andrea

Sonntag, 21. November 2010

Herzen mal aus Papier

Ja, diese Herzenkette im Vintagelook ist wirklich aus Papier.:-) Bei meiner Aufräumarbeit bin ich auch auf "Bananenpapier" gestoßen. Was ich ursprünglich damit machen wollte, weiß ich schon gar nicht mehr. Aber diese Verwertung gefällt mir gut, und schmückt nun unsere Wohnzimmertür.



Dazu braucht man:

1 Bogen Bananenpapier (es ist ziemlich faserig und dick), Schabrackenvlies, stärkere Nähnadel (90er),
silbernes Metallicnähgarn, verschieden Spitzen und Bänder

Das Schabrackenvlies auf die Größe des Bananepapiers zurechtschneiden, und beides mit etwas Sprühkleber verbinden. Es muss nicht so fest halten, nur bis  alles mit der Nähmaschine abgenäht ist.

Jetzt mit der Nähmaschine großzügig über die Fläche stippeln (wie beim Quilten) oder halt mit Geradstich Wellenlinien aufnähen oder.......

Nun die Herzformen mit Schablone aufmalen und ausschneiden.

Spitzen und Bänder auflegen und festnähen. Den Rand mit grobem Zickzackstick versäubern.

Mit der Lochzange die Aufhängelöcher stanzen.



 Das Reststück hat noch für einige Anhänger gereicht.(Schablonenvorlage war ein Kofferanhänger)



So und hier nun die reine Papiervariante, gebastelt aus Wellpappe, Sisalschnur und Naturbast


Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende wünscht Euch allen

Andrea

Samstag, 20. November 2010

Altlasten.....

Nun habe ich es mal gewagt..... und endlich angefangen unseren Dachboden zu räumen. Auf der Suche nach der Weihnachtsdeko musste ich mir den Weg freikämpfen und habe dabei festgestellt, dass ich eigentlich viel zu viele Altlasten habe. :-) Jahrzehntelange kreative Beschäftigungen haben ihre Spuren hinterlassen. Doch mittlerweile bin ich einfach vielen Hobbys entwachsen. Die Zeiten, wo ich in Kindergarten und Schule Basare und Feste mit Bastel- und Dekoarbeiten versorgt habe, sind vorbei. Die Jungs basteln heute lieber Generatoren und Hydrauliksysteme (na ja, ist ja auch irgendwie gebastelt) als Fensterbilder.
Daher habe ich mich entschlossen, mich von meinen "Altlasten" zu trennen.

Auf meinem neuen Floh- und Tauschmarkblog biete ich jetzt alles an, was sich nicht wehrt.

-bitte auf das Bild klicken-

Ihr werdet dort viele Bastelbücher der unterschiedlichsten Richtungen finden: von Perlen- und Schmuckarbeiten, Papierarbeiten, Fensterbildervorlagen, Window-Color bis Floristik und vieles mehr. Auch nicht verarbeitetes Bastelmaterial stelle ich ein. So nach und nach wird der Markt sich füllen.

Immer wieder vorbeischauen lohnt sich also. Vielleicht kann der ein oder andere davon etwas brauchen. Für auf dem Speicher zu stehen ist es einfach zu schade.

Bevorzugt würde ich die Sachen gerne gegen Selbstgefertigtes tauschen. Preise stehen zwar dabei, aber nur für diejenigen, die nichts eintauschen möchten. Was mir bis jetzt so eingefallen ist als Tauschmöglichkeit, findet ihr auf meinem Floh- und Tauschmarktblog, linke Spalte.

Liebe Grüße

Andrea

Freitag, 19. November 2010

Und nochmal Socken....

Superschnell strickten sich diese Socken im Rosenzöpfchen-Muster.

 Das Muster hat Hilda  auf ihrem Blog zur freien Verfügung eingestellt.
Es hat soviel Spaß gemacht, und ich konnte die Nadeln nicht eher aus der Hand legen, bis die Socken fertig waren.
Gestrickt werden sie mit 6-fach Sockengarn und einem 4-er Nadelspiel.
Dafür hatte ich mir schon vor einiger Zeit Bambus-Seide gekauft. Ich war echt überrascht wie angenehm sie sich anfühlt. Jetzt habe ich auch "Wellness-Socken".

Liebe Grüße

Andrea

Mittwoch, 17. November 2010

Rumkugeln mal anders

Mag hier jemand Rumkugeln? Kalorienarm und ohne Alkohol?

 Hier kommt das Rezept:

Man nehme eine Wattekugel mit ca. 2,5 cm Durchmesser, einen Rest dunkelbraunes Baumwollhäkelgarn und dunkelbraune oder schwarze Stabperlen.
1. Runde: 1 Masche anschlagen, das Fadenendstück zu einer Schlinge legen und  8 feste Maschen FM in die Schlinge häkeln. Nun am Endfaden ziehen, so dass sich der Ring fest zusammenschließt.( Man kann aber auch 6 Luftmaschen  LM anschlagen und durch Kettmasche zu einem Ring schließen). Mit einer Kettmasche KM die Runde schließen.
 2. Runde: 1 LM, in jede folgende Masche nun zwei FM häkeln = 16 M insgesamt, mit KM schließen
3. Runde: 1 LM , danach in jede 2. Masche zwei FM häkeln = 24 M insgesamt, mit KM schließen.
4. Runde:  1 LM , dann in jede 4. Masche zwei FM häkeln = 30 M insgesamt, mit KM schließen.

Zwischendurch schon mal die Kugel einlegen, um zu sehen ob alles gut anliegt. Nicht zu locker häkeln.

5. Runde: Nun mit der Abnahme beginnen, in dem jede 4. Masche ausgelassen wird, d.h. 3 FM - 1 Masche überspringen = 23 M insgesamt, mit KM schließen
6. Runde: Wieder jede 4. Masche überspringen = 18 M insgesamt
7. Runde: Jede 2. Masche überspringen = 9 Maschen insgesamt
8. Runde: Jede 2. M überspringen = 5 M insgesamt
9. Runde: Jede 2. Masche überspringen = 3 M insgesamt
10. Runde: Nochmals so abnehmen, dass nur noch 1 M übrig ist.
Faden etwas länger abschneiden, vernähen und dabei evtl. weiße durchscheinende Stellen schließen.

Zum Schluss die Stabperlen mit braunem Nähgarn kreuz und quer festnähen. Gut geeignet sind kleine  Stabperlen, sie passen sich besser an die runde Form, und man kann sie besonders dicht aufnähen.


 So kleine hatte ich zwar nicht, aber diese haben ihren Zweck auch erfüllt.
Die Anleitung als pdf-Datei findet ihr auch hier.

Als mein Mann nach Hause kam, musste ich auch gleich mal die "Probe auf´s Exempel" machen. Süßigkeiten,  muss ich vor ihm schon in einem Tresor verstecken. Die Kinder wissen es ebenfalls, alles was Süß ist muss aus dem Gefahrenbereich, sonst ist es weg!!!! Manchmal glaube ich, er kann die Süßigkeiten riechen.
Jedenfalls habe ich ihm so eine "Rumkugel" angeboten. Hocherfreut langte er zu und  hatte das Teil schon fast zwischen den Zähnen, als ihm da etwas "spanisch" vorkam. Ja, ja, die Gier!! Ganz enttäuscht meinte er: " Die sind ja gar nicht zum Essen". Tja, aber er kann sich trösten. In der Adventszeit da mache ich extra mal "essbare" Kugeln, ganz allein für ihn, aber das weiß er noch nicht. Also psssst.......

So, und wer noch so ein Leckermäulchen zu Hause hat, hier das Rezept für die "echten" Rumkugeln:

Zutaten:
200 ml süße Sahne, 100 dunkle Kuvertüre oder Bitterschokolade, 3 Essl. Puderzucker, 6 EL Rum (54%) 175 g gemahlene Haselnüsse, Schokostreusel

Sahne zum Kochen bringen, die kleingeraspelte Schokolade darin auflösen. Rum, Puderzucker und Haselnüsse unterrühren bis eine glatte Masse entsteht. Diese nun 2 Stunden kalt stellen. Nußgroße Kugeln daraus formen (am besten geht das mit einem kleinen Eisportionierer, wo man auch die Melonenkugeln mit ausstechen kann) Kugeln dann in den Schokostreuseln wälzen, bis sie rundherum bedeckt sind.  Rumkugeln 2-3 Tage in einem kühlen Raum aufbewahren, damit es gut durchzieht und fest wird. Dann erst in mit Alupapier verkleidete Schachteln verpacken oder in Pralinenkapseln (gibt es in  Haushaltswarengeschäften oder z. Bsp. hier und hier).

Vielleicht braucht ja die/der ein oder andere noch eine nette Geschenkidee? Sowohl die gehäkelten, wie auch die essbaren Rumkugeln lassen sich mit relativ geringem Zeitaufwand herstellen.
Viel Spaß beim Häkeln oder hm, heißt es jetzt Kochen oder Backen? Wie ist das denn bei den Pralinen?

Liebe Grüße

Andrea

Montag, 15. November 2010

Vollendet

Endlich ist sie fertig...... die Weste. Sie hat mich zwischenzeitlich echt Nerven gekostet. Bei den Knopflöchern habe ich ganz schön geschwitzt. Irgendwie kamen mit dem Automatikprogramm immer andere Größen raus. Nach etlichen Probelöchern hatte ich die Nase voll und habe alles manuell genäht. 


Nun bin ich froh, dass sie fertig ist. Mein Sohn hat sich gefreut, und ich wurde sogar mehrmals gelobt.
Das habe ich mir gleich mal in den Kalender eingetragen, denn so was hat Seltenheitswert.

Jetzt fehlen natürlich noch die Aufnäher mit den Metallband-Emblemen. Aber, selbst ist der Mann, die will er sich selber aufnähen. Na dann, fröhliches Sticheln. Hoffentlich habe ich noch Pflaster im Haus.

Euch allen eine schöne Woche

Andrea

Donnerstag, 11. November 2010

Wieder mal ein UFO fertig

Lange schon fristete er in meiner Ufo-Truhe ein Schattendasein, doch nun ist er endlich vollendet.

Genäht und appliziert hatte ich ihn schon vor laaaanger Zeit. Es fehlten nur die dreidimensionalen Blätter und das Binding. Aber in der "Schatztruhe" geriet er irgendwie in Vergessenheit und erst jetzt, beim Räumen, bin ich wieder auf ihn gestoßen.

Nun bin froh, dass er ein Plätzchen gefunden hat, und bis zur Adventszeit darf er mit seinen kräftigen Farben  das Auge erfreuen. 

Liebe Grüße und einen  nicht zu "stürmischen" Abend

wünscht Euch

Andrea


Dienstag, 9. November 2010

Stricken ist "in"

so steht es heute in unserer Zeitung und bestätigt somit offiziell, was wir schon längst wussten. Juchu, nachdem auch die Medien dieses Hobby nun als zeitgemäß eingestuft haben, fühle ich mich doch gleich um einiges sicherer. Nie mehr muss ich mich jetzt von der Seite komisch anschauen lassen, oder ein schlechtes Gewissen haben, wenn meine Kinder mit einer selbstgestrickten Mütze durch das Lebens laufen. Jetzt kann ich diesen Artikel ( werde ihn gleich sofort in meinen Strickbeutel stecken) jedem unter die Nase halten, der meint darüber die Nase rümpfen zu müssen, denn "STRICKEN IST IN".

Nein, und damit ihr keinen falschen Eindruck bekommt über meine leicht sarkastischen Zeilen, sei hier gesagt, überwiegend erntet man mit Handarbeiten jeglicher Art positive Ressonanz. Ob im Wartezimmer des Arztes, auf dem Sportplatz oder bei Bus- und Zugfahrten, oft ergibt sich daraus ein nettes Gespräch mit dem jeweiligen "Nachbarn".

Nein, meine Eingangszeilen bezogen sich auf ein Erlebnis, als unser heute 17 -jähriger Sohn noch in den Kindergarten ging. Als gerade mal 30 - Jährige fühlte ich mich jung und tatkräftig; Job, Haushalt, Kind war doch alles kein Problem - Entspannung, braucht man doch keine, oder?

Jedenfalls betrat ich, es war Winterzeit, wie üblich morgens den Kindergarten. Mein Sohn, warm verpackt mit Schal und Handschuhen und o weia, einer selbstgestrickten Mütze, hängte seine Sachen an den Kleiderhaken. Als er die Mütze gerade auf die Ablage legen wollte, fragte ein Mädchen seine Mutter, was das denn sei? Eigentlich zeigte das Kind auf etwas ganz anderes im Raum, doch anscheinend war die Mutter so fasziniert von dieser Mütze, dass sie darauf starrte und meinte: " Ja, sooooo was hat man früher mal getragen". Wieso hatte ich auf einmal das Gefühl älter als meine Großmutter zu sein? Mittlerweile hatten sich noch weitere Mütter eingefunden, die dieses Fossil betrachteten. Mein Hinweis :" Stricken sei für mich Entspannung", brachte mir ein mitleidvolles Lächeln ein. Heute wäre doch eher Sport angesagt: Laufen sei "in", oder Tennis.
Und ich dachte immer: Jeder so, wie es ihm gefällt, das eine schließt das andere ja nicht aus. Doch meine Freude am Handarbeiten hat dieses Erlebnis nicht geschmählert.

Dieses Buch von Anfang der 80 er Jahre (ich glaube, das gab es damals bei Tchibo), voll mit Ideen für kleine und größere Geschenke, habe ich jetzt mal wieder hervorgeholt.

Darin fand sich eine Anleitung für ein Halstuch, welches mir als Anregung für dieses Schultertuch diente. Verstrickt habe ich hier verschieden Reste aus 100% Baumwolle in kraus rechts.

Und weil es soooo entspannend ist, sind im Anschluss daran noch diese Spiralsocken entstanden.
Das sind jetzt meine Bettsocken. Sie waren eher als Sommesocken gedacht, gestrickt aus Bambuswolle mit Nadelstärke 3. Sie tragen sich angenehm auf der Haut und sitzen perfekt, aber in Schuhen getragen, läuft es sich auf längere Zeit durch das Muster etwas unangenehm.

Und noch ein kleiner Nachtrag: Vor etwa einem Jahr sprach mich besagte Mutter an, ich würde doch viel stricken, wo ich denn meine Wolle kaufen würde? Auf mein erstauntes Gesicht hin, meinte sie, sie wolle für sich und ihre Töchter aus dieser Pomponwolle auch so was machen und zeigte dabei auf meinen lilafarbenen Schal.

Was zeigt das wieder, grübel? Also der Trend muss es legalisieren, damit die Mitmenschen es akzeptieren? Naja, unabhängig davon, ich stricke auch dann noch, wenn der Trend vorüber ist, grins. Denn wie es die Autorin des Zeitungsartikels schon schrieb: " Stricken ist Yoga auf dem Sofa". Na also, da war ich doch schon immer " sportlich", man musste es mir nur mal sagen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Handarbeitsyoga wünscht euch allen

Andrea

Freitag, 5. November 2010

Häkeldeckchen

So als kleine Lockerungsübung zwischendurch habe ich auch mal wieder etwas gehäkelt. Beim durchblättern einer alten Burda-Zeitschrift stieß ich auf dieses Zackenmuster. Es gefiel mir gleich gut, Wolle in "Meerestönen" hatte ich auch noch, also konnte ich gleich loslegen.

Nadelstärke 3
Baumwollgarn Catania uni, 100 % BW mercerisiert
und zum Umhäkeln vom Rand: Piazza Color von Fischer Wolle

Nun ziert es unser Schränkchen im Badezimmer.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Andrea

Mittwoch, 3. November 2010

Gestickt, genäht und....eingekauft

Rechtzeitig ist er fertig geworden - mein Nussbeutel, den ich vor laaanger Zeit mal als Fertigpackung erworben hatte , und der dann vor sich hinvegetierte. Um ihn aus seinem traurigen Dasein zu reißen, habe ich ihn nun endlich fertiggestellt. Pünktlich zur Nussernte, kann er nun seiner neuen Aufgabe gerecht werden.
Und er wird auch rege besucht, ständig muss ich ihn auffüllen, anscheinend haben wir große Mäuse im Haus. Wo die sich nur verstecken......
Die kleine Schnappbörse war er ein "Nebenprodukt" meiner momentanen Nähaktion. Ich brauchte ein bisschen Entspannung, einfach mal was Kleines, Nettes, nach einer einfachen Anleitung um meine grauen Zellen zu schonen.
.....denn, ich nähe an einer Jeansweste für meinen ältesten Sohn.
Also wer sagt, dass Mädchen schwierig sind beim Klamottenkauf oder überhaupt Frauen, dem werde ich ihn gerne mal leihen.


Hier nun meine kleine Glosse über den Einkaufsbummel mit meinem Sohn.

Die Weste:

Nein, ich beschwere mich doch gar nicht. Es war nur so, dass grundsätzlich alle Sachen, die ich vorschlug mit Kopfschütteln (das war die einfachste Form der Ablehnung, die Steigerung davon war "Augenbrauenhochziehen") beantwortet wurden, oder er solch feste Vorstellungen hatte, dass ich mich auf der Suche nach dem "Gesuchten" von Geschäft zu Geschäft quälte. Was wolle er denn überhaupt?
Westen gäbe es doch wie Sand am Meer, gesteppt oder aus Fleece oder....
Aber nein, doch nicht soooo eine Weste, eine Jeansweste, sei doch klar. Klar????
Also rein ins nächste Geschäft, geguckt, gefragt, lächelnde Verneinung einer netten Verkäuferin, wieder raus.
Ja, wie kann es denn überhaupt sein, dass sämtlich Hersteller von Jeansmoden im Augenblick die "Jeansweste" als "nicht in" von ihren Produktionslisten gestrichen haben. Gerade jetzt wo er, so eine Weste möchte????
Mein Vorschlag ein Jeanshemd zu nehmen und die Ärmel herauszutrennen war der echte Superlativ der Verneinung- Kopfschütteln-Augenbrauenhochziehen und noch ein verbales "Auf gar keinen Fall".
Schließlich sei der Stoff viel zu dünn, das ging grad gar nicht.
Oh Verzweiflung, wie konnte mir das als Fachberatung in Modefragen, mit dem natürlich angeborenen Modegen aller Frauen, nur entgangen sein?
Aber man könne ja eine Jacke nehmen und die Ärmel raustrennen, meinte er ganz großmütig. Toll, also wieder durch die Geschäfte auf der Suche nach einer Jacke. Doch entweder scheiterte es an den Preisen, sie schwankten zwischen 70 - 145 €, dass überstieg sein Monatsbudget, oder aber es war die falsche Farbe.
Also bitte: "stone washed blue" muss es schon sein. Wir nehmen ja nicht alles.
Ich hatte mir einen Kaffee verdient mit einem großen Stück Torte, denn mittlerweile war mein Zuckerspiegel schon in die Versenkung abgetaucht.
Ja, so eine Suche nach der "Nadel im Heuhafen" geht echt an die Substanz.
Wie sich das für eine liebe Mama gehört, und um das Taschengeldbudget nicht unnötig zu belasten, lud ich meinen Schatz auch ein.
Und in dieser gemütlichen Kaffeehausstimmung kam dann der erste zaghafte Vorstoß: " Kannst du mir keine Weste nähen. Du hast doch bestimmt auch Stoff dafür." Klar doch, Mütter können alles, haben alles, wissen alles......null Problemo. Und mit dem Stoff hatte er leider auch noch recht. Genau in der Farbrichtung und auch noch in "Westendicke" lag so ein 1 1/2 Meterstück in meinem Stoffschrank.
Meine Versuche ihn mit handfesten Argumenten wie: " Ich nähe nicht gerne Bekleidung, ich kann das überhaupt nicht " oder, "ich habe da überhaupt keinen Schnitt für" stießen auf taube Ohren.
Und verflixt nochmal, wie kam das überhaupt, dass ich mich da breitschlagen ließ, grübel?
Wer behauptet: " Frauen arbeiten mit allen Tricks", der kennt die Männer nicht. Wohlwissend das ein "Bitte" nicht ausreicht, kam der strategische Schachzug:
Die Frage des Stoffes sei ja kein Problem, den hätte ich doch. Der Schnitt, sei auch kein Problem. Papa hätte da so eine Jeansjacke, in der Art wie er gerne die Weste hätte. Die Jacke passe, da könne ich doch den Schnitt einfach von abzeichnen, ohne Arme , versteht sich. Und nähen, aber Mama, dass kannst du doch, kein Problem und außerdem......... würde er mir doch auch dabei helfen.
Diese Argumentation wurde dann noch untermauert mit charmantem Lächeln, Augenzwinkern und jugendlichem Enthusiasmus, dem ich mich nicht entziehen konnte. Auf ganzer Linie geschlagen, a) weil sein Herz an dieser Weste hängt und ich ihm gerne eine Freude machen möchte ,b) er mich natürlich bei meinem Ehrgeiz packte, es reizt mich einfach neue Dinge auszuprobieren und c) er helfen möchte (daran sieht man die Wichtigkeit) , und wann habe ich sonst die Möglichkeit, ihn auch mal in mein Hobby einzubinden..... Ihr seht, ich hatte keine Wahl, lach.

So, und hier nun schonmal das Rückenteil..... soweit so gut:

Tja, und nun des Rätsels Lösung: Das gute Teil wird eine " Kutte ", eine Weste, die noch mit Aufnähern von einigen Metallbands verziert wird ,und die er dann beim nächsten Metallkonzert anziehen will, wie es wohl in Metallkreisen so üblich ist. Na dann.....
In diesem Sinne euch allen ein frohes Schaffen und liebe Grüße
Andrea