Donnerstag, 25. Februar 2010

Resteverwertung

Was tun, wenn von den vielen Halsschmeichlern immer so ein kleiner Rest übrig bleibt?
Für Frühchensocken ist das Garn ungeeignet, und eigentlich hätte ich es auch in meine Effektgarnkiste gesteckt, zur Gestaltung von Textilkarten, wenn ......



unser Jüngster nicht das Garn so kuschelig gefunden hätte. Also vielleicht ein Kuscheltier? Nur was, war die Frage? Zuerst dachte ich an eine Schlange. Doch dafür reichte das Garn nicht. Und als ich so los strickte war auch der Faden schnell zu Ende, so dass mein Prototyp etwas kurz geraten ist. Also Zweiter Versuch mit orange.


Was könnte es wohl werden? Ich habe mit weniger Maschen und dafür etwas länger gestrickt, zwei Wackelaugen aufgeklebt und an der Nasenspitze einen dünnen Silchfaden angebracht.


Hier beide Ausführungen. Hm, ja der rote ist etwas pummelig, zugegeben, aber da er ja das Versuchskanninchen war, wollte ich ihn nicht wieder aufziehen.

Tja, jetzt ist auch klar was er ist. Er heißt jetzt Wuschel und ist ein Ziehwurm, der an einem unsichtbaren Faden befestigt über Stühle und Tische gezogen wird, und so der Eindruck entsteht, er bewege sich selbstständig.
Was bei uns nur geht, wenn die Katzen nicht drin sind. Wegen der Wackelaugen ist das als Katzenspielzeug nicht geeignet. Aber ... für den noch ausstehenden Kindergeburtstag ganz toll. 
Die Wuschelwürmer gibt es als kleinen Abschlussgag.


Wer auch noch flauschige Garnreste hat, hier die Anleitung:
Material: ca. 5 g Flauschgarn,
zwei Wackelaugen oval (8mm lang),
50 cm Silch bzw. Perlschnur 0,15mm dick
Zwei Maschen anschlagen, vier Reihen stricken, dann Maschen verdoppeln. Nun über die vier Maschen kraus rechts weiterstricken bis zu einer Gesamtlänge von 21 cm (incl. Nasensitze). Die beiden mittleren Maschen rechts zusammenstricken, noch 1 Reihe darüber stricken , dann die letzten beiden Maschen zusammenstricken, Faden durchziehen und abschneiden.
Den Faden vom Schwanzende vernähen.
Von der Silchschnur ca. 50 cm abschneiden, an ein Ende eine kleine Schlaufe knoten. Den Wollfaden der Nase durch die Schlaufe ziehen und gut vernähen, sonst zieht sich das Garn wieder raus, wenn Wuschel sich bewegt
Zum Schluss noch zwei Wackelaugen mit der Heißklebepistole aufkleben und fertig ist der Ziehwurm.


Viel Spaß damit
Andrea

Dienstag, 23. Februar 2010

Rosen gehäkelt......

habe ich zwischendruch nach einer schönen und einfachen Anleitung von Tracey-Ann. Sie sind wirklich schnell gemacht. Hier mal meine ersten Versuche:

Die beigefarbene habe ich aus Leinengarn mit Nadelstärke 1,75 gehäkelt, die weiße mit Baumwollgarn für Nadelstärke 3,5 und die rote Rose ist aus 5-er Filethäkelgarn für Nadelstärke 2. Mittlerweile habe ích schon eine kleine Rosensammlung.

Eigentlich hatte ich sie hübsch im Wohnzimmer dekoriert, aber......... irgendwie lieben unsere Katzen alles aus Wolle und sie finden diese Rosen ganz toll zum ........"SPIELEN". Man kan sie " hochwerfen, fangen, durch die Wohnung schießen, beuten und verstecken....". Also wer noch auf der Suche nach einem schönen Katzenspielzeug ist...

Seufzend habe ich die gehäkelten Schätze jetzt versteckt. Sie sind in der Dose mit Deckel gut aufgehoben, bis der Reiz des Neuen für die Stubentiger vorbei ist. Dabei könnten sie sich genauso gut draußen vergnügen, aber nein, bei diesem Regenwetter bevorzugen die Damen das "Indoor-Spiele-Haus".

Liebe Grüße und noch eine schöne Woche

Andrea

Samstag, 20. Februar 2010

Einladung zum Cream Tea

Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit einer kleinen englischen Teepause?

Schwarzer Tee mit Milch oder Zitrone und Zucker, serviert mit Scones, Schlagsahne und Marmelade. Sieht nicht nur lecker aus, es schmeckt auch ganz himmlisch.


Die heißen englischen Brötchen sind bei uns sehr beliebt. Sie sind mit wenig Zutaten schnell gemacht und haben eine kurze Backzeit.

Hier das Rezept, wie ich es kenne:

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 gestr. Teel. Salz
2 gehäufte Essl. Zucker
60 g Butter

ca. 250 ml Milch
Mehl, Backpulver, Salz und Zucker miteinander vermischen.
Die Butter in Flöckchen dazugeben und gut verkneten.
Nach und nach die Milch dazugießen, bis der Teig eine
hefeteigähnliche Konsistenz hat (der Teig soll sich gut aus der Schüssel lösen).
Dann kommt er für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank.
Anschließend rollt man ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 cm dick aus. Mit einem Glas ( ca. 6 cm Durchmesser) sticht man nun die Scones aus, setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreicht sie mit etwas Milch.

10 – 12 min mit Heißluft bei 170° C backen (vorgeheizt).

Scones nun etwas abkühlen lassen. Mit sehr steif geschlagener Sahne (am besten ein Päckchen Sahnesteif dazugeben) und Marmelade (z. Bsp. Erdbeer) bestrichen, genießt man sie noch warm.


Ganz stilecht gehört zu dieser Köstlichkeit eigentlich „Clotted Cream“, eine Art dicker Rahm, der aus Rohmilch (nicht homogenisiert und nicht pasteurisiert) hergestellt wird. Frisch zubereiten kann man sie nur schwerlich, aber man bekommt sie in gut sortierten Spezilitätengeschäften.
Doch mit der Sahne hat man einen wohlschmeckenden Ersatz. Auch mit Butter und Marmelade sind sie ein Genuss.


Bei uns sind Scones überaus beliebt und auch eine Möglichkeit, wenn nachmittags eine ausgehungerte Kinderschar in der Küche einfällt.
Ja, und als am Sonntag ganz unplanmäßig Besuch ins Haus "schneite", da gab es Cream Tea - Tee mit Scones, Marmelade und Sahne.


Guten Appetit wünscht Euch

Andrea

Freitag, 19. Februar 2010

Immer noch zugefroren....

und von Schnee bedeckt ist unser Gartenteich. Ob die Wasserpflanzen diesen langen Winter überlebt haben? Selbst der kleine Angler am Teichrand hat Schäden davongetragen. Seine Angel ist wohl abgebrochen und ein neuer Anstrich wird auch nötig sein. Doch allmählich fängt es an zu tauen. Die ersten grünen Stellen zeigen sich. Nur noch nicht bei uns im Garten. Er liegt nordhängig, da dauert es etwas länger.
Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muss doch Frühling werden.

Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf
Und möchte vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren
Und lässt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll' auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muss doch Frühling werden.

Emanuel Geibel (1815 - 1884)

Da der Frühling im Garten noch auf sich warten lässt, habe ich ihn mir ins Haus geholt. Nun erfüllt ein süßer frühlingshafter Duft das ganze Wohnzimmer.

Liebe Grüße

Andrea

Donnerstag, 18. Februar 2010

Post bekommen...

habe ich die Woche und auch noch so schöne. Bei diesem nasskalten "Was-weiß-ich-für-Wetter" liebe ich es in schönen Büchern und Zeitschriften zustöbern.
Hier ein paar Einblicker. Ihr könnt bestimmt verstehen, warum ich das so genieße, wenn ihr die Bilder betrachtet. Dieses französische Buch mit liebevollen Stickideen für nette Kleinigkeiten hat es mir angetan. Nun bin ich ja eher ein Stick-Neuling.
Aber hier finden sich viele hübsche Anregungen, die auch einfach umzusetzen sind, und bei der Gelegenheit kann ich mein Schulfranzösisch wieder etwas aufpolieren.
Naja, solange ich es nicht sprechen muss. Das ist mein Ding nicht. Doch die Mustervorlagen sprechen für sich, da reichen meine geringen Kenntnisse aus, lach.
Besonders schön sind die gestickten Freundschaftskissen
und Nadelmäppchen. Am liebsten würde ich direkt anfangen, aber das muss noch etwas warten.

Bei einem Tässchen Tee stöberte ich dann in der neuen Landlust. Die macht gute Laune und weckt den Frühling.
So einen schönen Eingang hätte ich auch gerne, doch leider geht das bei uns nicht. Aber erfreuen kann ich mich an den schönen Bildern.
Viele leckere Rezepte gibt es diesmal wieder und eine Anleitung für Topflappen in "Gute-Laune-Farben".
Aber die absolute Freude bereitete mir der Bericht über die Schablonentechnik mit Leimfarben. So wurden Anfang bis Mitte des 19. Jahrhundets auch in unserem Haus die Wände gestaltet.
Bei Renovierungsarbeiten finden wir immer mal wieder die schönsten alten Muster.
Ja, und natürlich habe ich auch noch die Original - Schablonen, die ich seinerzeit bei einer Aufräumaktion auf dem Speicher entdeckte, aus Urgroßvaterszeiten.
Hier sind sie, zwar mit Farbspuren aber ansonsten tadellos.
Vielleicht werden wir ja doch irgendwann mal wieder auf diese alte Technik und Materialien zurückgreifen. Eine kleine Einstimmung habe ich ja durch diesen Bericht schon bekommen.
Liebe Grüße
Andrea

Mittwoch, 17. Februar 2010

Getauscht ...

habe ich mit der lieben Elvira Freundschaftskissen. Seht mal, diese beiden traumhaften Minis habe ich von ihr bekommen. Meine Allerersten!!! Die bekommen einen Ehrenplatz .



Und endlich zeige ich euch auch meine erhaltenen Januar-ATCs von Lotti, Brigitte, Elke, Manu und Martina.
Eine schöner als die andere. Ich habe viel Freude an diesen wunderschönen ATCs. Klar, dass ich mich auch für den Februar-Tausch bei Elke wieder angemeldet habe.

Liebe Grüße
Andrea

Freitag, 12. Februar 2010

Maschenwahn

Wer hat hier eigentlich wieder den Schnee bestellt? Also ehrlich, so langsam ist es doch genug. Da verfällt man ja in den "Maschenwahn". Von Bettsocken

über einen weiteren Halsschmeichler

bis zu meinem falschen " Möbius-Kapuzenschal". Falsch deswegen, weil ich die Drehung nicht direkt beim Anschlag gestrickt habe, sondern Anfang und Ende des Schals gedreht zusammengehäkelt habe.

Hier sieht man die Drehung etwas besser. Verstrickt habe ich 3 Knäuel Pomponwolle mit einem Anschlag von 15 Maschen. Der Schal ist so breit, dass man in bequem als Kapuze über dem Kopf tragen kann.

Da der Winter sich doch noch nicht verabschiedet, habe ich einen weiteren Halsschmeichler angefangen , in Rot , meiner Lieblingsfarbe.

Liebe Grüße
Andrea

Dienstag, 9. Februar 2010

Katziges


Zum Lesen bitte auf die Bilder KLICKEN



Liebe Grüße und noch einen schönen Abend

Andrea

Sonntag, 7. Februar 2010

Hier mal die Fliegenpilze im Detail

nachdem mich eine liebe Freundin gebeten hat, mal eine Nahaufnahme zu zeigen. Vor kurzen erst sind mir diese Plastikkorken in die Hände gefallen. Zum Basteln für " Schiffchen" kann man sie nicht nehmen, aber es werden ganz tolle Fliegenpilze, wenn man sie umhäkelt.

Zuerst habe ich es ohne Korken probiert und den Fliegenpilz mit Füllwatte ausgestopft. Doch irgendwie kam der nicht so in Form. Dann kam mir die Idee mit den Plastikkorken. Es ist zwar etwas mühsam diese zu umhäkeln,

aber mittlerweile habe ich schon fünf Stück geschafft. Nun muss ich erstmal wieder "Rohmaterial" sammeln. Vorerst bleiben sie als Deko im Glas. Nur der ein oder andere Fliepi wird in nächster Zeit als Geschenkanhänger enden.
Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagabend
Andrea

Donnerstag, 4. Februar 2010

Kücheneinblicke

Renoviert haben wir unsere Küche schon im vergangenen Jahr. Doch mit dem Dekorieren bin ich noch nicht fertig. Ab und an kommt immer mal ein neues Detail hinzu. Hier dieses schöne Sand-Soda-Seife Wandbord hat nun seinen Platz in der Küche gefunden. Es hing wohl früher in "Großmutters Waschküche" und ist ein Flohmarkt-Schätzchen.

Die beiden Handtuchhalter sind "Urlaubserinnerungen".

Dann habe ich dieses Porzellanbrettchen im Zwiebelmuster entdeckt. Da konnte ich einfach nicht daran vorbei gehen, denn es passt so schön von seinem Design


zu diesem alten Löffelbrett.

Die Uhr ist noch ein "Erbstück" meiner Mama, so aus den 50-ziger Jahren.

Sie nervte schon länger (die Uhr, nicht Mama), denn sie tickert noch so altmodisch und muss mit einem Schlüssel aufgezogen werden. Ist das Uhrwerk fast ausgelaufen, geht sie grundsätzlich mindestens 10 Minuten nach. Also ist eine zweite Uhr unbedingt notwendig. Irgendwann war meine Mutter es leid und kaufte sich eine Funkuhr. Da musst ich sie gar nicht lange überreden mir "ihre" Küchenuhr zu überlassen. Nun tickt sie bei uns. Und glaubt mir, steht sie still, dann fällt uns diese Ruhe direkt auf. Es fehlt dann "das Tickern".

Die alte Backform ist aus Gußeisen, noch von meiner Großmutter und richtig schwer im Vergleich zu den heutigen Kuchenformen. Für meinen Handtuchhalter bin ich immer noch auf der Suche nach einem schönen alten Überhandtuch. Am liebsten mit Weißstickerei.

Das kleine Eckregal dekoriere ich immer mal um. Hier steht Altes und Neues, Gesammeltes, Geschenktes, wie es gerade so kommt.


Die Mini-Delfter-Kacheln sind auch wieder Erinnerungsstücke an unsere Urlaube in den schönen Niederlanden. In der Fensternische haben sie nun einen festen Platz

Lavendel und Zitronenmelisse stehen auf dem Fensterbrett mit Zwiebel - und Knoblauchtopf in stiller Eintracht. Und dazwischen meine Gläser mit der Sammlung von Sekt- und Weinkorken. Die Sektkorken umhäkel ich, daraus entstehen dann "giftige" Fliegenpilze. Mit den Weinkorken basteln ich schon mal Schiffchen für ein Wettschwimmen im Bachtal, (der nächste Kindergeburtstag kommt bestimmt) oder Untersetzer für Töpfe.

Ein bisschen Farbe bringen die Apfel-Topflappen in unsere Landhausküche.

Ja, und diese schmucke Seifenschale hängt über dem Spülbecken. Normalerweise mit einem Stück schöner Seife. Doch leider ist mein Vorrat zu Ende. Da muss erst wieder neue her.

Ich liebe selbstgemachte Seifen. Obwohl ich es noch nie selbst versucht habe, aber auf keinem Mittelaltermarkt kann ich an den Seifenständen vorbeigehen, ohne mir welche zu kaufen.


Wer glaubt bei uns hingen die Spiegeleier an der Wand, dem sei versichert: Es sind wirklich TOPFLAPPEN. Nein, die habe ich nicht selbst gemacht. Sie sind das Geschenk einer lieben Handarbeitsfreundin. Ich finde sie total genial.....
Ach ja, und als Mutter bin ich heute doch wieder ein paar Zentimeter gewachsen. ... Ein Lob aus dem Mund meines ältesten Sohnes, kaum zu fassen. Da ist er sonst sehr sparsam mit. Aber nachdem er heute Frage über Frage an mich hatte, von Fahrstundenunterricht über Geschichtliches und so nebenbei noch ein paar Englischvokabeln, wozu Lexikon benutzen, wenn man eine Mutter hat, platzte mir der Kragen und ich meinte genervt: "Woher soll ich das denn alles wissen. Ich bin doch nicht allmächtig." Worauf er grinsend erwiderte: "Für uns schon." Hach, tat das gut!!!
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Andrea