Donnerstag, 27. August 2009

Sommerzeit - Erntezeit

Krekelzeit - Vor Jahren haben wir einen Krekelbaum im Garten gepflanzt, und dieses Jahr hat er reichlich Früchte getragen. Soviele, dass ich sie eimerweise verschenkt habe......



Nicht sehr bekannt sind die leckeren Wildpflaumen, die so klein sind wie Kirschen.
Die Früchte werden mit Stein gekocht, bis das Fruchtfleisch sich löst. Dann wird alles durch die "Flotte Lotte" gedreht und mit Gelierzucker zu Marmelade verarbeitet.
Etwas Arbeit macht es ja schon, aber dafür hat man auch ein echtes "Marmeladenschätzchen". Und ich kann euch sagen es schmeckt himmlisch auf Brot, Waffeln oder Pfannkuchen.....

Dienstag, 25. August 2009

Es war einmal.....

ein einfacher Kaffeekannenwärmer, den eine liebe Freundin mir als Urlaubsmitbringsel schenkte, mit den Worten: " Dir wird dazu schon was einfallen".

Aus einem hellen Leinenstoff gearbeitet und maschinengequiltet bot er eine ideale Grundlage für eine Kombination mit meinen japanischen Stoffen.

So entstand aus Hexagonen und Jojos am Ende eine .....

Tasche, habe ja auch schon so lange keine mehr genäht.... Die Hexagone sind "gelieselt" . Die daraus entstandene Taschenklappe habe ich mit der Maschine gequiltet und mit einem Magnetknopf versehen. Innwendig habe ich sie noch abgefüttert und eine Tasche mit Klettverschluss für´s Portemonnaie eingenäht.
Die Jojos bekamen noch Perlen als Mittelpunkt und gestickte Stiele, so dass sie wie Blumen aussehen.
Erst wollte ich eine kleine Sunbonnet Sue aufapplizieren, doch der "Kannenwärmer" ist etwas steif, und so ließ sich dies nicht so gut handhaben. Aber diese Lösung gefällt mir auch sehr gut.

Sonntag, 23. August 2009

Sommerliche Katzengeschichten

Trotz den derzeit angenehmen Sommertemperaturen bevorzugen unsere Katzendamen einen kühleren Ort. Kiara fand ein schattiges Plätzchen im Hof, um sich dort ausgiebig der "Ganzkörperwaschung" zu widmen.

Keine Stelle wurde dabei ausgelassen. Meine Versuche, ihre akrobatischen Verrenkungen wenigstens teilweise mit der Digicam festzuhalten,
quittierte sie mit einem recht verwunderten Blick. Damit war die Körperpflege dann auch beendet und ich

widmete mich den geduldigeren Blumenkästen (die konnten wenigstens nicht hocherhobenen Hauptes wegstolzieren). Diese Blütenpracht musste ich einfach noch festhalten,

bevor der Sommer sich zu Ende neigt.


Kiara löschte ihren Durst mittlerweile am Mini-Teich am Fuße der Kräuterspirale. Warum auch immer, trotz täglich frischem Wasser im Schälchen, wird der Teich zum Trinken bevorzugt.

Oft genug muss ich dann Wasser auffüllen, damit der Kalmus nicht im Trockenen steht. Athene war von meiner Foto-Session gar nicht begeistert. Sie fühlte sich in ihrer wohlverdienten Mittagsruhe gestört

und machte einen richtig genervten Eindruck. Der Gedanke: "Wann verzieht die sich endlich mit dem komischen Apparat?", konnte ich förmlich hören.

Mittlerweile hat auch sie ihre Ruhepause beendet und ist auf "Froschjagd" gegangen. Hin und wieder bringt sie mir einen dann auch mal vorbei; ein kleines hüpfendes Spielzeug im Haus kann man für die nasskalte Jahreszeit ja schonmal einplanen. Dass ich nicht gerade in Begeisterungsstürme ausbreche, wenn mir ein Frosch durch´s Wohnzimmer hüpft, kann sie überhaupt nicht verstehen. Also hechte ich hinter dem Frosch her, fange ihn ein und trage ihn zum Gartenteich, damit das Spielchen morgen von neuem beginnen kann. Kiara, die Gemütliche, hält zum Glück nichts von Fröschen, im Gegenteil sie fürchtet sich sogar vor diesen " Springteufeln" . Sie begnügt sich damit ein stiller Zuschauer zu sein. Wer weiß letztendlich schon, was in solchen Katzenköpfen vorgeht?
Euch allen noch einen schönen Sonntagabend.

Sonntag, 16. August 2009

Ausbeute eines Ausflugs

Eigentlich sollte es ja nur ein Ausflug werden, ein bisschen bummeln, eine Tasse Kaffee genießen .....
Aber dann stolperte ich zufällig über ein wirklich tolles Geschäft mit Tischwäsche und Dekoartikeln zu Schnäppchenpreisen. Und wie es der Zufall so will, mit einer Mitteldecke, die so gut in unser Esszimmer passt,


mit dem alten Tonnenschrank (noch ein echtes Erbstück und alle Vorratsdosen sind noch vorhanden), der alten Waage, die ich auch noch in Gebrauch habe

und meinem Lonestar, der dort ein Plätzchen gefunden hat.


Und da das Lavendelsträußchen sich gut dazu macht, kam es auch noch mit.


Tja, und ein paar Rosenträume habe ich mir noch erfüllt.

Eine Mitteldecke, ein kleiner Läufer und einige kleine runde Deckchen verschönern nun das Wohnzimmer.

Wo der Himmel die Erde küsst

Eine alte Legende erzählt, dass es da zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden, mit dem was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre ihres Zusammenlebens. Nichts und niemand konnte diese Liebe zerstören. Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo, in weiter Ferne, vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrsche. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst. Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren; doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war. Hinter dieser Tür sollte es sich befinden: Das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens. Welch eine Spannung war in ihnen – wie wird er aussehen, der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, der Ort, an dem ein solches Glück herrscht. Sie klopften an. Die Tür öffnete sich. Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun – wieder mitten in ihrer Wohnung. Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich Zuhause angekommen. Und sie verstanden: Der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, ist der Ort, an dem die Menschen sich küssen. Der Ort, an dem der Himmel die Erde berührt, ist der Ort, an dem Menschen sich berühren. Der Ort, an dem der Himmel sich öffnet, ist der Ort, an dem Menschen sich füreinander öffnen. Der Ort des großen Glücks ist der Ort, an dem Menschen sich glücklich machen.

Als wir vergangene Woche auf einer Goldhochzeit waren, wurde diese schöne Geschichte in der Dankmesse vorgelesen. Sie hat mir so gut gefallen, und ich fand sie so passend für das Jubelpaar, dass ich sie hier eingestellt habe.

Mittwoch, 12. August 2009

Taschen im Set

Endlich fertig geworden ist mein Taschenset. Schon vor längerer Zeit habe ich aus einem japanischen Webstoff diese Knotentasche gearbeitet, nach einer Vorlage der Patchwork- und Textilwerkstatt.

Doch da einiges an Stoff übrigblieb, kam mir die Idee ein Täschchen-Set daraus zu machen.

So entstand nach der Anleitung "Little Loveboat" von homepatchwork diese Minitasche mit Geldbörse für Handy und Schlüssel.

Nur die Umhängeträger habe ich mir gespart.
Hinzu kam dann noch ein Taschentüchertäschchen und die kleinere Version für Lippenstift, Erfrischungstücher oder sonstige Kleinigkeiten.

Nun ist es komplett und ....etwas Stoff ist auch noch übrig. Für ein weiteres Tatüta reicht es allemal. Vielleicht probiere ich dann mal diese Version von Monis-Nähstube.

Sommerpause beendet

So langsam geht die Ferienzeit zu Ende und somit auch meine Blog-Sommerpause. Einen erholsamen Urlaub haben wir an der Nordsee verbracht, und mit ein paar Impressionen von dort möchte ich wieder starten.